Hugo Reinhart
Am Forsthaus 5
36115 Hilders/Rhön

Historisch
interessant -
abenteuerreich!

Zweiter Weltkrieg:
Erinnerungen aus dem Kriegstagebuch eines 17jährigen, als Soldat
an der Ostfront und der Kriegsgefangenschaft mit drei Fluchtversuche.

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Mai, 2018


Kunstlexikon für Fachbegriffe aus der Malerei

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Barock:
Kunstrichtung von ca.. 1600 bis 1700. Ein von Rom ausgehender Kunststil, der in seiner
gebärdenreichen Figurensprache, seiner lebhaften Farbigkeit und der räumlichen
Tiefenwirkung, dem sinnlichen Lebensgefühl jener barocken Zeit entspricht. Bewusst wird
eine übertriebene, mit Prunk und Pracht beladene Scheinwelt dargestellt. Schönheit,
Leidenschaft, religiöser Überschwung bestimmen die Malerei jener Zeit.
Wichtige Maler: Jan Vermeer van Delft, Pieter Breughel d. Ä., Peter Paul Rubens,
Rembrandvan Rijn.

Bauhaus:
Das Bauhaus ist eine Hochschule für Bildende Kunst, die 1919 von Walter Gropius gegründet
wurde. Man will die Trennung zwischen Künstler und Kunsthandwerker, zwischen freier und
angewandter Kunst, aufheben. Es wird von namhaften Künstlern die Zweckmäßigkeit der
Gegenstände und die Sachlichkeit der Form gelehrt. Am Bauhaus gibt es Werkstätten
für Metallbau, Tischlerei, Töpferei, Weberei, Druckerei, Buchbinder, Glas- und Wandmalerei,
Stein- und Holzbildhauer und eine Architektur-Klasse, in denen experimentiert wird.
1933 wird das Bauhaus durch Maßnahmen der nationalsozialistischen Kulturpolitik  aufgelöst.
Wichtige Künstler: Walter Gropius,  Paul Klee, Lyonel Feininger,  Wassily Kandinsky,
Oskar Schlemmer, Willi Baumeister, Laszlo Moholy Nagy, Josef Albers, Johann Itten,
Marcel Breuer, Ludwig Mies van der Rohe.

Biedermeier:
Eine Stilrichtung der deutschen Kultur in der Zeit von ca. 1815 bis 1850, die sich in der Dichtung,
der Häuslichkeit und der Malerei prägt. Geschichten von einem Zeitgenossen namens „Biedermeier“,
die von einer satirischen Zeitung in München gedruckt wurden, gaben dieser Stilrichtung den Namen. Bürgerliches Kleinstadt- und Wohnmilieu mit ihren Tugenden, Bescheidenheit und Ordnung werden dargestellt.
Wichtige Maler: Carl Spitzweg, Adolph Menzel, Ferdinand Waldmüller, Georg Friedrich Kersting.

Bildebene:
Es ist die Ebene auf der die Bildgestaltung erarbeitet wird. Es kann Leinwand,
Holzplatte oder Zeichenpapier usw. sein.

Bildmontage:
Eine Kombination einzelner Bildausschnitte oder auch Bilder zu einem einzigen Bild.

Bildnerische Elemente:
Die Bausteine eines Bildes wie Zeichnung, Linienverläufe, Strukturen usw.

Bildnerische Mittel:
Die formgebenden Elemente, welche dem Ausführenden zur Gestaltung zur
Verfügung stehen, wie Farbgebung, Flächen-, Linien- und Strichführung.
Es sind nicht die Werkzeuge oder Mal- und Zeichenmateriale.

Bindemittel:
Klebemittel, welche die Farbpigmente binden und eine Haftung auf dem
Bildträger ermöglichen.

Bister:
Aus feinstem Ruß erstellte flüssige Zeichenfarbe (Tusche).

Borstenpinsel:
Malpinsel mit kurzer oder langer Quaste.

Collage:
Auf einer Bildebene wird eine Materialmontage mit Hilfe von flachen Teilen
wie Papier-, Tapetenteilen, Schnüren usw. erarbeitet.

Colourfield-Painting:
Eine abstrakte Kunstbewegung, die in den Jahren um 1960 entstand. Eine “Farbfeldmalerei”
bei der die Künstler große Flächen mit nur wenigen, manchmal nur einer Farbe bemalen, und diese allein wirken lassen.

Combine Painting:
Industrielle Konsumartikel werden in Tafelbilder eingearbeitet.

Comics:
Eine gezeichnete Fortsetzungsgeschichte (Asterix usw.).

Computerkunst:
Es sind Arbeiten, welche mittels digital gesteuerten Werkzeugen mit Hilfe von konstruierten, gezeichneten, sowie gemalten Bilder, Objekten, Fotos und Daten, die mittels einer Digitalkamera eingelesen werden, erarbeitet werden.
Auch Fraktale, welche  durch mathematische Formeln direkt vom Computer aufgebaut werden,
gehören zur Computerkunst.

Craquelé:
Natürlich oder künstlich erzeugte feine Haarrisse in einer Bildfläche.

Dadaismus:
Eine internationale Künstlerische Bewegung, die im 1. Weltkrieg in der Schweiz ihren Anfang
nahm und danach viele Anhänger in der Kunstszene findet. Der Protest gegen den Krieg und der Gesellschaft dieser Zeit kommt in den Werken des Dadaismus zum Ausdruck.
Die Provokation ist das Programm und wird zur Kunst erklärt.
Wichtige Maler: Francis Picabia, Kurt Schwitters, Hans Arp, Man Ray, Meret Oppenheim,
 Raoul Hausmann.

Dammar:
Ein in Terpentin lösliches Harz, das als Bindemittel und zur Firnissherstellung
eingesetzt wird.

Darstellen:
Erscheinungsformen der Umwelt werden mit optischen Mitteln dargestellt.

Deckfarben:
Wasserlösliche lichtechte Farben, die mit Wasser vermalt werden.

Digitalmalerei:
Das digitale Malen erfolgt mit der Maus (Mausstift) über den Computer, wobei der Monitor das Bild darstellt. Auch mit Grafikstift über ein Grafiktablett auf den Monitor.

Dispersionsfarbe:
Eine wasserhaltige, auf Kunstharz-Dispersionsbasis aufgebaute Farbe,
die wasserunlöslich auftrocknet.

Documenta:
Eine internationale Kunstausstellung in Kassel die zur Zeit alle 5 Jahre stattfindet. Bisherige Ausstellungen: 1955, 1959, 1964, 1968, 1972, 1977, 1982, 1987, 1992, 1997, 2002 und 2007.

Drip Painting:
Die Farbe wird mit einem durchlöcherten Gefäß oder Pinsel auf eine liegende
Leinwand aufgespritzt.

Druckgrafik:
Vervielfältigte künstlerische Druckerzeugnisse, die im Hoch-, Tief- oder
Flachdruck in einer bestimmten Auflage hergestellt werden.

Drucksigniert:
Die Künstlersignatur wird gleichzeitig mit dem Bildmotiv gedruckt.

Dynamisch:
Eine ausdrucksstarke Malerei, die farb-, licht- und bewegungsbetont ist.

Emulsion:
Eine Bindung aus nichtwässrigen und wässrigen Teilen. Ein stabilisierender
Stoff verhindert, dass sich abstoßende Teile (Wasser/ÖL) wieder trennen.

Enkaustik:
Eine sehr farbintensive Maltechnik mit erhitzten Wachsfarben.

Entartete Kunst:
Ein Schlagwort, das von den Nationalsozialisten für moderne Kunst,
die als  artwidrig angesehen wurde, geprägt wurde.

Expertise:
Gutachten über Echtheit und Herkunft eines Kunstwerkes durch einen Gutachter.

Expressiv:
Ausdrucksstark (franz.)

Expressionismus:
Eine sich um 1905 durchsetzende Stilrichtung. Wird als Reaktion auf den Naturalismus
und den Impressionismus gesehen. Mit einem heftigen, starken und freien Farbaufstrich
wird der Aussagekraft von Motiv und der seelischen Befindlichkeit des Künstlers eine
ausdrucksstarke Bekundung gegeben. Der Begriff „Expressionismus“ wurde anlässlich einer
Ausstellung der Berliner Sezession an der sich eine Gruppe französischer Maler beteiligte,
die sich „Expressionisten“ nannten, geprägt, und wurde dann auf die deutschen
Künstlergruppen der Stilrichtungen der „Brücke“ und der „Blauen Reiter“ übertragen. 
Wichtige Maler: August Macke, Franz Marc, Erich Heckel, Oskar Kokoschka, Max Beckmann,
Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein.

 

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